Arbeitskreis gegen Militarisierung Worms http://akmilworms.blogsport.de Sun, 04 Oct 2015 21:45:19 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en BIM 2015: Kein Werben für’s Sterben! – Den Tätern auf der Spur… http://akmilworms.blogsport.de/2015/10/04/bim-2015-kein-werben-fuers-sterben-den-taetern-auf-der-spur/ http://akmilworms.blogsport.de/2015/10/04/bim-2015-kein-werben-fuers-sterben-den-taetern-auf-der-spur/#comments Sun, 04 Oct 2015 21:35:02 +0000 Administrator Allgemein http://akmilworms.blogsport.de/2015/10/04/bim-2015-kein-werben-fuers-sterben-den-taetern-auf-der-spur/
Am 9. und 10. Oktober 2015 findet rund um die Karl-Hofmann-Schule in Worms die alljährliche Berufsinformationsmesse (BIM) statt. Mit von der Partie ist auch der „Karrieretruck“ der Bundeswehr, mit dem diese junge Menschen in den Militärdienst locken will.

Doch Soldat*in ist kein Beruf wie jeder andere: Risiken eines Militäreinsatzes sind Verletzung, Traumatisierung und Tod – auch und vor allem der Tod Unbeteiligter. Soldat*innen verzichten auf Grundrechte und werden zum Schutz deutscher Kapitalinteressen in alle Welt versandt.

Im Rahmen solcher Einsätze wurden in den letzten Jahren zahlreiche Verbrechen begangen, wIr suchen die Täter! Am 9. Oktober wird ein Ermittlungsteam vor Ort sein, doch auch ihr werdet um Mithilfe gebeten: War es der Gärtner mit Rohrzange im Teesalon oder doch die deutsche Bundeswehr? Kommt zu unserem Kriminalspiel, und lasst uns die Bundeswehr gemeinsam entlarven!

Unser Protest gegen ihr Werben für das Sterben:
Freitag, 9. Oktober 2015, 13-18 Uhr
BIM Worms

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PM Bundeswehr rüstet ab http://akmilworms.blogsport.de/2012/09/10/pm-bundeswehr-ruestet-ab/ http://akmilworms.blogsport.de/2012/09/10/pm-bundeswehr-ruestet-ab/#comments Mon, 10 Sep 2012 16:21:14 +0000 Administrator Allgemein http://akmilworms.blogsport.de/2012/09/10/pm-bundeswehr-ruestet-ab/ Antikriegsbündnis feiert: Bundeswehr rüstet ab *

Nach dem dritten Jahr seiner Protestaktionen auf der Berufsinformationsmesse Worms zieht der Arbeitskreis gegen Militarisierung Worms ein positives Fazit: So verzichtete die Bundeswehr in diesem Jahr erstmals auf den sog. „Karriere-Truck“ im Außenbereich und war – wie die übrigen Anbieter – stattdessen in einem Klassensaal anzutreffen.

„Das diesjährige Konzept mit alkoholfreien Cocktails, Live-Musik und Informationen für die Interessierten fand großen Anklang“ freut sich Denise Müller vom Kritischen Kollektiv/iL Rhein-Neckar. Über 150 junge Menschen hätten die Bundeswehr bei ihren Ausbildungsgesprächen „rechts liegen lassen“ und sich stattdessen für Friedensbildung interessiert. Dem Arbeitskreis gehören ferner Grüne Jugend Worms, Linksjugend Alzey-Worms, DFG-VK und Linke KV Alzey-Worms an.

„Wir hoffen dass sich die IHK diesem Trend anschließt und in Zukunft ganz davon absieht, das Militär auf der nächsten Messe einzuladen“resümiert Laila Kloss von der Grünen Jugend. Für den Arbeitskreis bleibe die aus Steuermitteln finanzierte Präsenz der Bundeswehr an einer Veranstaltung, die sich überwiegend an Schülerinnen und Schüler richte ein Politikum. Denn Militär habe an Schulen nichts zu suchen.

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Schulfrei für die Bundeswehr http://akmilworms.blogsport.de/2012/09/02/schulfrei-fuer-die-bundeswehr-2/ http://akmilworms.blogsport.de/2012/09/02/schulfrei-fuer-die-bundeswehr-2/#comments Sun, 02 Sep 2012 11:35:40 +0000 Administrator Allgemein http://akmilworms.blogsport.de/2012/09/02/schulfrei-fuer-die-bundeswehr-2/ Akmilvortrag01092012
Erstmal Danke an alle, die beim Vortrag letzten Mittwoch da waren! Die Präsentation dazu: http://michi.blogsport.de/images/MSvG_PPPBundeswehranSchulen.pdf

Referent Michael Schulze vom IMI hat in seinem Vortrag einige interessante Fakten angesprochen. So gibt es das manipulative Weltsimulations- Spiel Pol&Is, welches von der Bundeswehr geleitet wird und für Schulklassen gedacht ist. Der Haken an der Sache ist, dass die Bundeswehr die Regeln aufstellt und mit willkürlichen Zufallsereignissen in den Spielverlauf eingreift. Wer als Landeschef sein Militär abrüstet bekommt z.B. plötzlich eine Guerillaarmee in sein Land gestellt.
Auch war interessant, dass bereits 25% der Rekruten, die sich seit Aussetzung der Wehrpflicht freiwillig gemeldet hatten, wieder abgebrochen haben.
Ebenso sind die Vergünstigungen wie das Studium mit Gehalt kritisch zu sehen. Falls man sich einigen Jahren doch umentscheidet und nicht bei der Bundeswehr studieren will, oder anschließend doch nicht nach Afghanistan will, dass Erlernte umzusetzen, muss man sein Studium, die Unterbringung und sein Gehalt wieder zurückzahlen. Für ein Arztstudium kommen da locker 30.000€ zusammen, die der „großzügige“ Arbeitgeber wieder zurückhaben will.
Kritisch beleuchtet wurden auch die Kooperationsvereinbarungen auch in Rheinland-Pfalz, bei der die Jugendoffiziere in die Schulklassen gehen, um die Meinung ihres Arbeitgebers, des Militärs zu verbreiten, auch bereits bei Minderjährigen. Ein Verstoß gegen die Kinderrechte, welche von der UNICEF festgelegt worden sind.
Nach vielen weiteren Themen gab es Gelegenheit zu fragen und sich auf die Aktion am 7.9. vorzubereiten.

Kommenden Freitag, den 7.9. ist dann Party statt Panzer.

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PM: „Peace-Camp statt Panzer. Vortrag und Aktion gegen Militär an den Schulen“ http://akmilworms.blogsport.de/2012/08/27/pm-peace-camp-statt-panzer-vortrag-und-aktion-gegen-militaer-an-den-schulen/ http://akmilworms.blogsport.de/2012/08/27/pm-peace-camp-statt-panzer-vortrag-und-aktion-gegen-militaer-an-den-schulen/#comments Mon, 27 Aug 2012 09:28:38 +0000 Administrator Allgemein http://akmilworms.blogsport.de/2012/08/27/pm-peace-camp-statt-panzer-vortrag-und-aktion-gegen-militaer-an-den-schulen/ Spannende Ausbildungen und berufliche Perspektiven – die jährliche Ausbildungsmesse an der Karl-Hoffmann-Schule verschafft Wormser Schülerinnen und Schülern einen Überblick über ihre Möglichkeiten. Dass hier jedoch auch regelmäßig auch Soldaten der Bundeswehr für eine militärische Karrierewerben und dabei Krieg und Gewalt massiv verharmlosen, sorgt in Worms seit Langem für Unmut. Der Wormser Arbeitskreis gegen Militarisierung, in dem derzeit die Grüne Jugend Worms, das Kritische Kollektiv / iL Rhein-Neckar, linksjugend [’solid] Alzey-Worms, der DFG-VK und Die Linke. KV Alzey-Worms zusammenarbeiten, wehrt sich gegen jene Werbeoffensiven der Bundeswehr an Schulen.

So wird am Mittwoch, den 29. August der Journalist und Autor Michael Schulze von Glaßer mit einem Vortrag zum „Militainment“ in Worms zu Gast sein und die Werbestrategien der Bundeswehr an Bildungsstätten analysieren. Um 18 Uhr startet die Veranstaltung „Die Eroberung der Schulen – Wie die Bundeswehr in Bildungsstätten wirbt“ im Wormser Gewerkschaftshaus in der Siegfriedstraße 22. Der Eintritt ist frei.

Unter dem Motto „Party statt Panzer!“ wird der Arbeitskreis gegen Militarisierung auch auf der Ausbildungsmesse am 7. September präsent sein. Ein „Peace-Camp“ mit Musik, Infos und alkoholfreien Cocktails soll den friedlichen und freundlichen Gegenpol zum militärischen Auftreten der Bundeswehr bilden. „Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern möchten wir mit Lebensfreude, DJ‘ing und Strandbarfeeling der Bundeswehr und IHK zeigen, was wir von Rekrutierungsversuchen, Kriegseinsätzen und Rüstungsexporten halten: Garnichts!“, beschreibt Laila K. von der Grünen Jugend Worms.

Allen Jugendlichen, die an den Ausbildungsständen stempeln müssen, macht der Arbeitskreis überdies ein Friedens-Angebot: Wer seine Stempelkarte voll, die Bundeswehr aber ausgelassen hat, bekommt einen alkoholfreien Cocktail oder einen gratis Muffin an der Strandbar. „Wir laden alle Schülerinnen und Schüler dazu ein, dem Werben fürs Sterben den Rücken zu kehren,“ so Elmar H. vom Kritischen Kollektiv / iL Rhein-Neckar, „und mit uns auf Party statt Panzer zu setzen.“

Pressemitteilung des Wormser Bündnisses gegen Militarisierung vom 27. August 2012

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PM: „Krieg ist Frieden – Soldaten an Wormser Schule“ http://akmilworms.blogsport.de/2011/09/13/pm-krieg-ist-frieden-soldaten-an-wormser-schule/ http://akmilworms.blogsport.de/2011/09/13/pm-krieg-ist-frieden-soldaten-an-wormser-schule/#comments Tue, 13 Sep 2011 13:33:23 +0000 Administrator Allgemein http://akmilworms.blogsport.de/2011/09/13/pm-krieg-ist-frieden-soldaten-an-wormser-schule/ Gegen die eindeutigen Richtlinien für politische Bildung an den Schulen, den Beutelsbacher Konsens, verstießen auf der Wormser Berufsinformationsmesse am vergangenen Wochenende erneut Soldaten der Bundeswehr – unter öffentlicher Duldung und in Zusammenarbeit mit der IHK. Auf dem Gelände des Wormser Bildungszentrums, auf Schulgelände, versuchten sie – diesen Beschlüssen zum Trotz – , gezielt Schüler und Schülerinnen für das Militär zu rekrutieren.

Hiergegen wehren sich seit Jahren die Wormser Parteien Bündnis90 Die Grünen und die LINKE sowie die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK), das Kritische Kollektiv (IL), die Grüne Jugend und linksjugend[’solid], die als Wormser Arbeitskreis gegen Militarisierung vor Ort waren. „Es ist und bleibt ein Politikum“, so Matthias B. von der Grünen Jugend, „dass Soldaten der Bundeswehr für ihren Werbefeldzug auf ein Schulgelände gelassen werden. Und solange die IHK nicht ihren Pflichten und Auflagen nachkommt, nämlich für eine ausgeglichene Informationslage dieses kontroversen Themas zu sorgen, müssen wir als informierte und denkende BürgerInnen, StudentInnen und ArbeiterInnen diese so wichtige Aufgabe übernehmen.“

In diesem Sinne war das Bündnis auf der Messe mit einem Informationsstand und kreativen Aktionen präsent und bot den zahlreichen Interessierten die Informationen, die in den Werbegesprächen der Bundeswehr gezielt verschwiegen wurden: Der Krieg in Afghanistan und seine Opfer, die Ausbildung zum Töten von Menschen, die Finanzierung des mächtigen Werbetrucks sowie Zahlen und Fakten rund um die Ausbildung bei der Bundeswehr.

„Wir sind große Fans der Wormser Berufsinformationsmesse“, stellt Judith K. vom Kritischen Kollektiv (IL) klar. „Wir sind hier zur Schule gegangen und mit der Ausbildungsmesse aufgewachsen. Dass dieses positive und friedliche Forum, in dem lokale Betriebe und Firmen der Region ihre Ausbildungsangebote präsentieren und über Berufe informieren können, derart für eine Kriegspopaganda missbraucht wird, ist unerträglich und wirft ein schlechtes Bild auf Worms.“ Auch in Zukunft wird der Arbeitskreis mit Anträgen, Aktionen und Berichten auf diesen Missstand aufmerksam machen und hofft, dass die Verstöße von Bundeswehr und IHK nicht unbemerkt bleiben. „Wir wünschen uns eine vorbildliche Berufsinformationsmesse, die unseren Kindern, Schülern und Schülerinnen Ausbildungen zeigt, die die Welt verbessern.“, formuliert Florian E. von linksjugend[’solid]. „Dass sie auf den Schlachtfeldern der Welt geopfert werden, kann in niemandes Interesse liegen.“

Das abgekartete politische Spiel, mit dem die IHK von Anfang an das Auftauchen der Bundeswehr geheimhalten wollte und jegliche Auskunft verweigerte, wird vom Bündnis scharf kritisiert. Zivilgesellschaftliches Engangement und kritisches Denken müssen von allen Stellen der Gesellschaft gefördert und nicht verhindert werden.

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PM: Kein Werben fürs Sterben – Worms macht erneut mobil gegen Krieg und Propaganda http://akmilworms.blogsport.de/2011/09/05/kein-werben-fuers-sterben-worms-macht-erneut-mobil-gegen-krieg-und-propaganda/ http://akmilworms.blogsport.de/2011/09/05/kein-werben-fuers-sterben-worms-macht-erneut-mobil-gegen-krieg-und-propaganda/#comments Mon, 05 Sep 2011 15:33:56 +0000 Administrator Allgemein http://akmilworms.blogsport.de/2011/09/05/kein-werben-fuers-sterben-worms-macht-erneut-mobil-gegen-krieg-und-propaganda/ Als zentrale Berufsinformations-veranstaltung in Worms findet am 9. und 10. September die Berufsinformationsmesse im Bildungszentrum statt, die jährlich Kindern und Jugendlichen berufliche Perspektiven aufzeigen soll. Diese Plattform möchten auch in diesem Jahr Soldaten der Bundeswehr nutzen, um neue Rekrutinnen und Rekruten für eine militärische Karriere zu gewinnen.

Hiergegen wehrt sich erneut der „Arbeitskreis gegen Militarisierung“, ein Bündnis Wormser Gruppen und Parteien. Kritisches Kollektiv (IL), linksjugend [`solid], Grüne Jugend, DFG-VK und die Kreisverbändevon B’90/Die Grünen und Die Linke verurteilen das einseitige„Werben fürs Sterben“ und wollen auch in diesem Jahr mit einem Infostand und einem Die-In vor Ort sein. Mit der Eröffnung der Messe am 9. September um 13 Uhr vor der lokalen Politprominenz starten auch die Gegenproteste.

Bereits im letzten Jahr fanden im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Schulfrei für die Bundeswehr“ auch in Worms Aktionen und Veranstaltungen statt, die das Zusammenspiel von öffentlichen Bildungsträgern und militärischer Propaganda anprangerten. Vor allem die Kooperationsvereinbarung des Landes Rheinland Pfalz, die dem Militär Raum an den Schulen gewährt und gesetzlich fördert, geriet in die Kritik. „Der Werbefeldzug der Bundeswehr soll keine exklusive Bühne in Klassenzimmern erhalten.“, fordert Gernot Lennert von der DFG-VK Rheinland Pfalz, „Bildungsarbeit gehört in die Hände von PädagogInnen, nicht in die von Soldaten.“

Karriere bei der Bundeswehr – ein todsicherer Job

In der Öffentlichkeit präsentiert sich die Bundeswehr als attraktiver und sauberer Arbeitgeber. In den Werbebroschüren wird bewusst auf Technikbegeisterung gesetzt und eine Ausbildung voller Spaß und Action versprochen um Jugendliche dazu zu veranlassen, sich als Zeitsoldaten zu bewerben. „Zu Gunsten der Attraktivität werden in diesem Zuge Krieg und Leid in einer zynischen und untragbaren Weiseverharmlost.“, bewertet Lisa Steigner von der Grünen Jugend dieses Vorgehen. Erfolg hat die Bundeswehr besonders bei jenen, die aufgrund fehlender Stellen und prekärer Arbeitsverhältnisse perspektivlos sind oder keinen Job finden. Sichere Arbeitsplätze, Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sollen Jugendliche aus Schulen und Arbeitsämtern direkt auf die Schlachtfelder der Welt locken.

Bundeswehr raus aus der Ausbildungsmesse!

Doch Krieg und Leid sind keine Berufsperspektive. „Die Bundeswehr ist kein Ausbilder wie jeder andere!“,positioniert sich Matthias Bihn von Bündnis 90 die Grünen. „Hier lernen die Jugendlichen nicht MechanikerIn, Erzieher oder Steinmetz, sondern das Töten auf Befehl.“ Von den Einsätzen der Bundeswehr in Afghanistan, Lybien und im Irak profitieren vor allem die deutschen Rüstungskonzerne Diehl, Heckler und Koch sowie Rheinmetall. „Dem absoluten Gehorsam verpflichtet werden so viele junge Menschen zu Marionetten der Macht- und Kapitalinteressen einiger Weniger.“, ergänzt Judith K. vom Kritischen Kollektiv (IL).

Dass diese einseitige Indoktrination seitens der Bundeswehr auf der Ausbildungsmesse geduldet wird, ist für die KriegsgegnerInnen des Bündnisses völlig unverständlich, legt doch der Beutelsbacher Konsens der Landeszentrale für politische Bildung die Mindestanforderung für politische Werbung an Schulen eindeutig fest: „Was kontrovers ist, muss auch kontrovers erscheinen. Wenn unterschiedliche Standpunkte unter den Tisch fallen, Optionen unterschlagen werden, Alternativen unerörtert bleiben, ist der Weg zur Indoktrination beschritten.“ Diesen Richtlinien wird durch die einseitigen und zynischen Rekrutierungsversuche der Bundeswehr klar zuwider gehandelt. „Die Ausbildungsmesse muss eine Bildungsstelle bleiben und darf nicht als Rekrutierungsveranstaltung für das Militär missbraucht werden.“, fordert Claus Baaden von der LINKEN.

Das Bündnis lädt alle AntimilitaristInnen, FriedensaktivistInnen, Eltern, Jugendliche, Lehrerinnen und Lehrer dazu ein, sich an dem Protest und den kreativen Aktionen vor dem Bundeswehrtruck zu beteiligen. „Wir fordern den völligen Ausschluss von Jugendoffizieren, Wehrdienstberatern und sonstigen Werbern des Militärs von öffentlichen Schulen“, so Florian Elz von der linksjugend[’solid].

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Lass dich nicht verheizen! http://akmilworms.blogsport.de/2011/06/23/three-strikes-and-you-are-out/ http://akmilworms.blogsport.de/2011/06/23/three-strikes-and-you-are-out/#comments Thu, 23 Jun 2011 09:34:22 +0000 Administrator Allgemein http://akmilworms.blogsport.de/2011/06/23/three-strikes-and-you-are-out/ Trotz der hartnäckigen Proteste, die die Ausbildungsmesse in den letzten beiden Jahren begleiteten, möchte die Bundeswehr die Wormser Berufsinformationsmesse 2011 am 9./10. September wieder nutzen, um Jugendlichen den Dienst an der Waffe schmackhaft zu machen.

Für uns bleibt die massive, aus Steuermitteln finanzierte Präsenz der Bundeswehr an einer Veranstaltung, die sich überwiegend an Schülerinnen und Schüler richtet ein Politikum. Militär hat an Schulen nichts zu suchen!

Wir werden in diesem Jahr den Druck auf das „Zentrum für Nachwuchsgewinnung West“ und die IHK Rheinhessen als Veranstalterin weiter erhöhen. Klar ist: Auch in diesem Jahr wird es kein ungehindertes „Werben fürs Sterben!“ geben.

Beteiligt euch am 9. September um 13 Uhr an der Eröffnung der Gegenproteste vor der Karls-Hofmann-Schule! Im letzten Jahr ist es außerdem gelungen, das BW-Infomobil bei der Zufahrt auf das BIZ-Gelände am Freitag Morgen zu blockieren.

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Werbeverbot gebrochen – Jugendoffizierin an Realschule Bellheim http://akmilworms.blogsport.de/2011/02/24/werbeverbot-gebrochen-jugendoffizierin-an-realschule-bellheim/ http://akmilworms.blogsport.de/2011/02/24/werbeverbot-gebrochen-jugendoffizierin-an-realschule-bellheim/#comments Wed, 23 Feb 2011 23:58:21 +0000 Administrator Allgemein http://akmilworms.blogsport.de/2011/02/24/werbeverbot-gebrochen-jugendoffizierin-an-realschule-bellheim/ Von offizieller Seite heißt es ja regelmäßig, Jugendoffiziere seien an Schulen nicht dazu befugt, Werbung für die Laufbahn bei der Bundeswehr zu machen, sondern nur über Weltpolitik und Fragen der Sicherheit „aufzuklären“. Abgesehen davon, dass diese „Aufklärung“ ein militaristisches Weltbild transportiert und die Bundeswehr natürlich immer aus dem besten Licht zeigt, zeugt ein entlarvender Zeitungsbericht davon, wie sich Jugendoffiziere regelmäßig völlig unbekümmert über das Werbeverbot hinwegsetzen. So ging es bei dem Besuch einer Jugendoffizierin an der Realschule Bellheim quasi ausschließlich um Fragen rund um den Soldatenberuf.

Zum Vergleich: Der Evangelische Pressedienst schrieb noch am 3. Februar 2011:

Das Mainzer Bildungsministerium wies Vorwürfe zurück, bei den Besuchen der Jugendoffiziere werde für militärischen Nachwuchs geworben. Aufgabe der Offiziere sei es, „sicherheitspolitische Aufklärung zu leisten“, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme. Der Einsatz von Wehrdienstberatern sei durch die Vereinbarung nicht abgedeckt.

Es sei dahingestellt, ob das Abschreiben aus fremden Quellen beim Mainzer Bildungsministerium ebenso verbreitet ist wie im Bundesverteidigungsministerium. Dass diese Behauptung nicht der Wahrheit entspricht, zeigt jedenfalls sich seit Jahr und Tag immer wieder von Neuem. Wenn aber selbst die Grenzen zwischen erlaubter und verbotener Kriegspropaganda nicht gewahrt werden, kann es erst recht nur heißen: Bundeswehr raus aus den Schulen, und zwar vollständig!

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Mo, 14. Feb. 2011 in Ludwigshafen http://akmilworms.blogsport.de/2011/02/10/mo-14-feb-2011-in-ludwigshafen/ http://akmilworms.blogsport.de/2011/02/10/mo-14-feb-2011-in-ludwigshafen/#comments Thu, 10 Feb 2011 10:06:36 +0000 Administrator Termine http://akmilworms.blogsport.de/2011/02/10/mo-14-feb-2011-in-ludwigshafen/ Beginn: 18:00 Uhr im Gewerkschaftshaus, Kaiser-Wilhelm-Str. 7

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Das Gewerkschaftshaus in der Kaiser-Wilhelm-Str. ist nur ca. 400m vom S-Bahnhof Ludwigshafen-Mitte entfernt.

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Aus dem Gebiet der Stadtbahn ist das Gewerkschaftshaus zudem zu erreichen mit den Linien 4 und 10 (Haltestelle „Kaiser-Wilhelm-Str.) sowie 6, 7 und 8 (Haltestelle „Berliner Platz“)

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Di, 15. Feb. 2011 in Worms http://akmilworms.blogsport.de/2011/02/10/di-15-feb-2011-in-worms/ http://akmilworms.blogsport.de/2011/02/10/di-15-feb-2011-in-worms/#comments Thu, 10 Feb 2011 10:02:37 +0000 Administrator Termine http://akmilworms.blogsport.de/2011/02/10/di-15-feb-2011-in-worms/ Beginn: 18:00 Uhr im Haus zur Münze, Marktplatz 10

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Das Haus zur Münze am Marktplatz ist ca. 800m vom Wormser Hauptbahnhof entfernt:

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